Fußball Fifa
Wada-Chef von Fifa "enttäuscht"

Für Wada-Präsident John Fahey kommt eine Sonderregelung für die Fifa bei Doping-Meldepflichten nicht in Frage. Der Australier befürchtet "eine Einladung für Dopingbetrüger".

Wada-Präsident John Fahey hat sich deutlich gegen eine Sonderregelung für den Fußball-Weltverband Fifa bei den Doping-Meldepflichten ausgesprochen. "Wenn man vorschlägt, dass Athleten wie Fußballer etwas Freizeit haben sollten, dann ist das nur eine Einladung für Dopingbetrüger, in dieser testfreien Zeit Mittel zu nehmen, die schnell vom Körper abgebaut werden und später nicht mehr nachgewiesen werden können", sagte der australische Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) im Interview mit der Sport Bild.



"Ich finde die Haltung der Fifa sehr enttäuschend und ziemlich frustrierend, denn das neue System war einstimmig verabschiedet. Und nach drei Monaten sagt die Fifa schon: "Das ist uns zu kompliziert"", meinte Fahey.

Zuletzt war die Fifa von einer Sonderregelung mit der Wada ausgegangen, wonach "für Fußballspieler generell keine individuellen Whereabouts (Meldepflichten, d. Red.) gelten und sie nur während des Trainings, nicht aber in der trainingsfreien Zeit oder im Urlaub kontrolliert werden können". Die Nationale Anti-Doping-Agentur Deutschland (Nada) und die Wada hatten dieser Darstellung aber widersprochen.

© SID

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