Fußball Fifa
Wada fordert Fifa zu härteren Doping-Strafen auf

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) rechnet damit, dass die Fifa noch vor den Weltmeisterschaft den Welt-Anti-Doping-Code unterzeichnet. Dann würden Dopingverstöße auch im Fußball mit zweijährigen Regelsperren geahndet.

Noch vor der Weltmeisterschaft in Deutschland wird die Fifa den Welt-Anti-Doping-Code unterzeichnen. Davon zeigte sich Dick Pound, Chef der Wada, nach einer Sitzung des Exekutiv-Komitees der Welt-Anti-Doping-Agentur überzeugt. Wenn die Fifa den Code unterschreibt, würden Dopingverstöße auch im Fußball mit zweijährigen Regelsperren statt den jetzt noch geltenden geringeren Fifa-Strafen geahndet.

Wada und Fifa arbeiten seit knapp einem Monat an einer Übereinkunft. Damals hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne festgestellt, dass die Fifa-Regeln in acht Punkten nicht den Wada-Regeln entsprächen, unter anderem bei der Bestrafung von Dopingsündern.

Aus Sicht von Pound könnte in sieben der acht Punkte noch vor der WM eine Übereinkunft erzielt werden, so dass sie vom Fifa-Kongress in München in der Woche vor dem WM-Start abgesegnet werden könnten.

Wada und Fifa streiten seit zwei Jahren über die Auslegung des Wada-Codes. Der Fußball-Weltverband pochte auf eine Einzelfallprüfung, die Wada auf eine zweijährige Regelsperre. Kann keine Einigung erzielt werden, droht dem Fußball der Ausschluss von den Olympischen Spielen 2008 in Peking.

© SID

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