Fußball
Frankfurt nach 2:2 gegen FCK fast gerettet

Vier Tage nach dem verlorenen Pokalfinale hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga sein wohl wichtigstes Saison-Remis gefeiert und damit den Klassenverbleib so gut wie sicher.

dpa FRANKFURT/MAIN. Vier Tage nach dem verlorenen Pokalfinale hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga sein wohl wichtigstes Saison-Remis gefeiert und damit den Klassenverbleib so gut wie sicher.

Benjamin Köhler (50. Minute) und der ehemalige Lauterer Ioannis Amanatidis (69.) erzielten im „Abstiegs-Endspiel“ die vielumjubelten Treffer der Hessen zum verdienten 2:2 (0:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Sebastian Reinert (16.) und „Joker“ Marcel Ziemer (82.) trafen für die nie aufsteckenden Pfälzer. Während die Hessen mit nunmehr 35 Zählern fast gerettet sind, muss der FCK (31) weiter bangen - und gegen den designierten Meister Bayern München unbedingt nochmals punkten.

„Wir haben einen Riesenschritt getan - und wir haben nun eine glänzende Ausgangsposition. Es gibt überhaupt keinen Grund, enttäuscht zu sein“, bilanzierte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen nach dem Remis. Doch auch für die Gäste, die zuletzt vier Mal in Serie auswärts verloren hatten, könnte der eine Zähler in der Endabrechnung noch Gold wert sein.

Schon in den ersten zwei Minuten hätten die druckvoller gestarteten Hessen vor 49 510 Zuschauern in der Commerzbank-Arena in Führung gehen müssen, doch Gäste-Keeper Florian Fromlowitz rettete gegen Amanatidis und Francisco Copado glänzend. Aber auch die Gäste hatten bei schnellen Gegenstößen durch Marco Engelhardt und Alexander Meier ihre Chancen.

Das Führungstor der Pfälzer war daher nicht unverdient: Einen 20- Meter-Schuss von Torjäger Halil Altintop nach schönem Solo konnte Eintracht-Torhüter Oka Nikolov noch an den Pfosten lenken, doch den Abpraller beförderte Reinert unbedrängt aus sechs Metern ins Netz. Es war sein erster Treffer in der Bundesliga. Altintop (28.) und Ingo Hertzsch (42.), dessen Kopfball gegen den Pfosten prallte, vergaben Riesenchancen zum 2:0 und damit eine Vorentscheidung.

Beide Teams machten in dem Abstiegs-Duell, das keiner verlieren durfte, weiter Dampf. Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Pokalenspiel auf drei Positionen verändert: Neu in die Startelf rückten Daniyel Cimen, Markus Weissenberger und Copado. Bei den Pfälzern, die das Hinspiel 1:2 verloren hatten, liefen viele gefährliche Angriffe über Altintop.

Mit einem gellenden Pfeifkonzert wurden die Eintracht-Profis von ihren enttäuschten Fans in die Pause geschickt - diese Anfeuerung blieb nicht ungehört: Bei Köhlers Fernschuss aus fast 30 Metern zum 1:1 machte Fromlowitz keine gute Figur, wenig später konnte er sich mit seiner Rettungstat gegen Amanatidis auszeichnen (54.).

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