Fußball Frankreich
Ärger um Schiedsrichter-Honorare in Frankreich

Die Schiedsrichter der beiden französischen Profiligen haben sich über die verzögerten Zahlungen ihrer Honorare beschwert. Seit Saisonbeginn wurde ihnen noch kein Geld ausgezahlt.

Frankreichs Schiedsrichter sind sauer darüber, dass sie ihre Honorare erst mit großer Verspätung erhalten. Sie haben deshalb einen geharnischten Brief an Schiedsrichter-Boss Jean-Louis Piette geschrieben.

Die französische Nachrichten-Agentur AFP zitiert aus dem Brief: "Seit der Beginn der Saison haben die Schiedsrichter und ihre Assistenten noch keinen Pfennig für ihre Arbeit gesehen, die sie für die beiden Profiligen ausüben. Viele Schiedsrichter sind aber fast vollständig von den Einnahmen aus der Schiedsrichterei abhängig." In Frankreich sind wie in der Bundesliga vier Spieltage absolviert.

In der Regel werden die Honorare drei Wochen nach einem Einsatz angewiesen. Die Schiedsrichter haben jetzt eine Frist bis zum 4. September gesetzt, um die Honorare für ihre Spielleitung in der 1. Runde des Ligapokals und für den 1. Spieltag zu erhalten.

Bislang hatten sich am 3. und 4. Spieltag jeweils neun der zehn Schiedsrichter geweigert, den Spielbericht zu unterschreiben - wozu sie verpflichtet sind - und das Logo der Profiliga auf dem Ärmel zu tragen. Die Liga überweist dem Verband pro Jahr zehn Mill. Euro, damit dieser die Schiedsrichter bezahlen kann.

© SID

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