Fußball Frankreich
Henry trifft im Test doppelt, Domenech bleibt

Frankreich hat sich in einem Testspiel 3:1 gegen Tunesien durchgesetzt. Dabei traf Thierry Henry doppelt. Derweil gab der Verband bekannt, dass Raymond Domenech Trainer bleibt.

Vize-Weltmeister Frankreich hat ein Länderspiel gegen Tunesien im Stade de France von St. Denis mit 3:1 (1:1) gewonnen. Vor 78 000 Zuschauern gelang Stürmerstar Thierry Henry ein Doppelschlag (40./48.), nachdem Issam Jemaa (30.) die Gäste in Führung gebracht hatte. Im 107. Länderspiel stockte "Barca"-Star Henry sein Trefferkonto in der Equipe Tricolore auf 48 auf. Den dritten Treffer für die Gastgeber erzielte Karim Benzema (58.).

Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister Bayern München kam im Team der Equipe Tricolore, die drei Tage zuvor im WM-Qualifikationsspiel in Rumänien nur ein Unentschieden erreicht hatte (2:2), in der ersten Halbzeit zum Einsatz.

Domenech bleibt Trainer

Der in der Kritik stehende Raymond Domenech bleibt unterdessen Trainer der Franzosen. Das gab Jean-Pierre Escalettes, Präsident des französischen Fußball-Verbandes FFF, am Mittwoch nach einer Sitzung bekannt. Zuletzt war über eine vorzeitige Entlassung Domenechs spekuliert worden. "Er wird wie vertraglich vorgesehen bis 2010 bleiben", sagte Escalettes.

Dabei hatte einiges für eine Trennung von Domenech gesprochen. Das hart erkämpfte Unentschieden im WM-Qualifikationsspiel am vergangenen Wochenende in Rumänien (2:2) war zusätzlich Wasser auf die Mühlen der Domenech-Gegner gewesen. Nach dem Vorrunden-Aus des Vize-Weltmeisters bei der EM in Österreich und der Schweiz im Juni hatte der 56-Jährige quasi auf Bewährung gespielt.

Nach dem 1:3 zum Auftakt der WM-Quali in Österreich am 6. September war der eigenwillige Coach, der im Juli 2004 das Amt von Jacques Santini übernommen hatte, noch stärker in die Schusslinie geraten. Der 2:1-Sieg vier Tage später gegen Serbien hatte Domenech zumindest eine weitere Schonfrist verschafft, die jetzt abzulaufen drohte.

Doch nicht zuletzt die verbale Unterstützung durch Leistungsträger wie Ribery oder Henry und der Sieg gegen Tunesien gaben wohl letztlich den Ausschlag zu Gunsten von Domenech.

© SID

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