Fußball Frankreich
Spiele von Marseille gegen Paris ohne Auswärtsfans

Wegen Fan-Auseinandersetzungen in der vergangenen Saison werden die Duelle zwischen Olympique Marseille und Paris St. Germain in diesem Jahr ohne Auswärtsfans ausgetragen.

Die Liga-Begegnungen zwischen den französischen Klubs Olympique Marseille und Paris St. Germain werden in dieser Saison ohne Auswärtsfans stattfinden. Aufgrund von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Mannschaften in der Vergangenheit, beschloss die französische Fußball-Profiliga LFP, die Auswärtsblöcke der beiden Stadien für die entsprechenden Partien in der Ligue 1 zu schließen. "Ziel dieser Maßnahme ist es, nach den schwerwiegenden Vorfällen der vergangenen Saison die bestmögliche Sicherheit zu garantieren", hieß es in einer Erklärung.

OM-Präsident Jean-Claude Dassier reagierte mit Unverständnis auf die Entscheidung. "Das ist unfair unseren Fans gegenüber. Unsere Anhänger reisen durch ganz Frankreich und es gibt keine Vorfälle zu verzeichnen", wurde Dassier auf der offiziellen Klub-Homepage zitiert. "Wir respektieren die Entscheidung", sagte dagegen sein Gegenüber Robin Leproux.

In Marseille war es im letzten Jahr zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei gekommen, nachdem das Spiel wegen der Schweinegrippe kurzfristig abgesagt worden war. Im Rückspiel in Paris wurde ein Fan im Februar zusammengeschlagen und verletzt.

© SID

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