Fußball
Hannover verspielt in Bielefeld Uefa-Cup-Chance

Der Traum vom Einzug in den Uefa-Cup-Wettbewerb ist für Hannover 96 nach der 1:3 (1:2)-Niederlage bei Arminia Bielefeld geplatzt.

dpa BIELEFELD. Der Traum vom Einzug in den Uefa-Cup-Wettbewerb ist für Hannover 96 nach der 1:3 (1:2)-Niederlage bei Arminia Bielefeld geplatzt.

Vor 26 601 Zuschauern in der ausverkauften Schüco-Arena sorgten Artur Wichniarek (22. Minute), Jörg Böhme (32.) und Fatmir Vata (65.) für den vierten Bundesliga-Sieg der Bielefelder hintereinander. Das Tor für die Gäste, die zuvor drei Mal nacheinander gewonnen hatten, erzielte Jan Rosenthal (31.).

Das Versprechen von Bielefelds Cheftrainer Ernst Middendorp, trotz des eine Woche zuvor durch das 2:1 bei Bayer Leverkusen gesicherten Klassenverbleibs nichts verschenken zu wollen, setzten seine Spieler in die Tat um. Engagiert und spielfreudig gingen die Arminia-Profis bei ihrem letzten Saison-Heimspiel zu Werke. Zuerst konnten allerdings die Gastgeber zwei Chancen durch Wichniarek (18.) und Christian Eigler (18.) nicht verwerten. In der 22. Minute gelang dann aber Wichniarek nach einem präzisen Zuspiel von Vata, der den Verein am Saisonende verlassen wird und sein „Abschiedsspiel“ vor heimischer Kulisse bestritt, mit seinem 10. Saisontreffer die Führung.

Erst durch diesen Rückstand kam Leben in die Hannoveraner Mannschaft, die bis dato keineswegs wie das viertbeste Auswärtsteam der Liga aufgetreten war. Belohnt wurde das größere Engagement durch das 1:1 von Rosenthal (31.) nach Vorarbeit von Szabolc Huszti. Doch eine Minute später kam postwendend der Dämpfer für die in den europäischen Wettbewerb strebenden Niedersachsen: Nach einem Wichniarek-Pass gelang Böhme die erneute Führung.

Die Hannoveraner kamen nach dem Wiederanpfiff zwar entschlossener als in der ersten Halbzeit auf den Platz, konnten aus ihren Chancen aber kein Kapital schlagen. So vergab Hanno Balitsch nach einem Doppelpass mit Jiri Stajner eine Möglichkeit und kurz darauf ging ein Kopfball von Arnold Bruggink am Gehäuse vorbei. Dagegen nutzte Vata nach einem Konter der Platzherren eine Lücke in der 96-Abwehr und sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung.

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