Fußball International
30 Verletzte bei Krawallen in Larissa

Die schweren Krawalle beim Spiel zwischen dem FC Larissa und Paok Saloniki mussten von der Polizei mit Tränengas beendet werden. Insgesamt 30 Personen wurden verletzt, als Gäste-Fans den Block der Larissa-Fans stürmten.

Der griechische Fußball hat weiterhin mit einem großen Hooliganproblem zu kämpfen. Schwere Krawalle haben das Erstliga-Spiel zwischen dem FC Larissa und Paok Saloniki (1:2) überschattet. Gäste-Fans hatten im Stadion einen Zaun niedergerissen, um so in den Block der Larissa-Fans zu gelangen. Zudem bewarfen sich die Randalierer mit herausgerissenen Sitzschalen. Die Polizei bekam die Lage erst wieder in den Griff, als sie Tränengas einsetzte.

Bei den Auseinandersetzungen wurden rund 30 Personen verletzt. Das Spiel musste unterbrochen werden, die Spieler flüchteten in die Kabinen. Schon vor dem Spiel war es am Hauptbahnhof in Larissa zu heftigen Krawallen gekommen.

Hooligans attackieren Sportjournalisten

Die Ausschreitungen in Larissa waren nicht der einzige Zwischenfall am Wochenende in Griechenland. Drei Sportjournalisten wurden im Hafen von Piräus nach der 73:74-Heimniederlage von Olympiakos gegen Erzrivale Panathinaikos Athen in der Basketball-Meisterschaft von Hooligans attackiert. Dabei wurde ein Reporter mit einer Stange am Kopf getroffen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Immer wieder in jüngster Zeit überschatten Krawalle den griechischen Sport. In der Vorwoche waren drei Polizisten und 17 weitere Personen verletzt worden, als Randalierer beim Fußball-Derby zwischen AEK und Panathinaikos Athen das Spielfeld stürmten.

© SID

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