Fußball International
Abramowitsch lässt für Russlands Nationalelf bauen

Roman Abramowitsch will die sportlich zuletzt darbende russischen Nationalmannschaft wieder in die Weltspitze führen. Der Milliardär und Chelsea-Boss finanziert einen neuen Trainingskomplex im Umland von Moskau.

Roman Abramowitsch ist der neue Hoffnungsträger für den russischen Fußball. Der Öl-Milliardär greift für die Nationalmannschaft seines Landes wieder kräftig in den Geldbeutel. Die von Abramowitsch finanzierte und unter seiner Aufsicht stehende "Nationale Fußball-Akademie" wird für 30 bis 40 Mill. Dollar einen Trainingskomplex für die Auswahlteams in Swenigorod, rund 80km von Moskau entfernt, bauen. Bereits 2008 soll die Anlage mit sechs Feldern, vier Kunstrasenplätzen, einer Sporthalle, zwei Hotels, einer Wohnanlage, Schwimmbad und diversen Trainingsanlagen genutzt werden.

Der Entwurf für das unter Aufsicht höchster Regierungsstellen stehende Projekt soll nach einem Bericht der russischen Tageszeitung Kommersant im Januar beim Fußball-Verband Russland vorliegen und genehmigt werden. Die Regionalpolitiker gaben bereits grünes Licht für die Nutzung des 30 Hektar großen Geländes am Fluß Moskwa.

Über die Stiftung "Nationale Fußball-Akademie", dort ist der FC-Chelsea-Eigentümer Abramowitsch offiziell Aufsichtsratschef, wird derzeit in Moskau auch eine Spielstätte für die Sbornaja gebaut. Die Kosten liegen zwischen 150 und 200 Mill. Dollar. Außerdem werden 25 Mill. Dollar für die Errichtung von 55 neuen Fußballfeldern landesweit bis 2009 bereitgestellt. Auch das Gehalt von Nationaltrainer Guus Hiddink (2,65 Mill. Dollar für zwei Jahre) kommt aus dieser Quelle.

Der Trainingskomplex soll in der Qualität den Anlagen der Auswahlteams in Frankreich und Italien entsprechen. Dort waren die russischen Experten im Vorfeld auf Informationstour.

© SID

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