Fußball International
Ajax-Profi Sno erlitt Herzstillstand

Evander Sno von niederländischen Klub Ajax Amsterdam hat in einem Spiel einen Herzstillstand erlitten. Der 23-Jährige konnte erst im vierten Versuch wiederbelebt werden.

Der niederländische Profi Evander Sno hat in einem Spiel der Reservemannschaft von Rekordmeister Ajax Amsterdam bei Vitesse Arnheim einen Herzstillstand erlitten. Der 23-Jährige war auf dem Feld zusammengebrochen und musste dabei mehrfach wiederbelebt werden. Erst nach dem vierten Versuch mit dem Defibrillator konnte Sno gerettet werden. Inzwischen ist der Mittelfeldspieler wieder auf dem Weg der Besserung.

Der Zwischenfall ereignete sich in der zweiten Halbzeit der Partie. "Hätten die Teamärzte von Ajax und Vitesse nicht so schnell reagiert, wäre Evander nicht mehr am Leben. Die Ärzte waren 15 Minuten auf dem Feld. Das war eine heldenhafte Tat von ihnen. Wir haben um sein Leben gebangt. Evander hatte soviel Glück", sagte Ajax-Trainer Albert van der Dussen.

Ärzte diagnostizieren Herzrhythmusstörungen

Sno verbrachte die Nacht in einem Arnheimer Krankenhaus. "Er ist bei Bewusstsein. Evander atmet wieder selbst und kann auch sprechen", sagte ein Ajax-Sprecher. Als erste Diagnose nannten die Ärzte einen Herzstillstand im Zuge von Herzrhythmusstörungen.

Sno galt einst als großer Hoffnungsträger im niederländischen Fußball. Der Mittelfeldspieler durchlief die hochgelobte Ajax-Jugendschule, bevor in der Saison 2005/06 sein Debüt in der Ehrendivision für NAC Breda gab. Danach spielte er für den schottischen Top-Verein Celtic Glasgow, bevor er 2008 zu Ajax zurückkehrte.

In der Vergangenheit hatte es bereits mehrmals ähnliche Zwischenfälle im Profifußball gegeben, die weniger glücklich endeten. So starb 2003 der Kameruner Marc-Vivien Foe während eines Spiels beim Confederations-Pokal. Auch der Spanier Antonio Puerta erlag vier Jahre später in einer Partie zwischen dem FC Sevilla und CF Getafe einer Herzattacke. 2009 starb dessen Landsmann Daniel Jarque im Trainingslager von Espanyol Barcelona in Italien.

© SID

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