Fußball International
Barbarez gibt bosnischem Verband einen Korb

Fußball-Profi Sergej Barbarez hat das Angebot, Trainer der bosnischen Nationalmannschaft zu werden, zurückgewiesen. Er wolle "mit den verantwortlichen Leuten nichts zu tun haben".

Das Angebot, Trainer der bosnischen Nationalmannschaft zu werden, hat Bundesliga-Profi Sergej Barbarez abgelehnt. "Ich habe abgelehnt, weil ich mit den verantwortlichen Leuten nichts zu tun haben will", sagte der 36-Jährige der Bild-Zeitung (Samstag-Ausgabe).

Zuletzt hatten 19 bosnische Nationalspieler das Länderspiel gegen Aserbaidschan, Mannschaft von Chefcoach Berti Vogts, boykottiert. Sie protestierten damit gegen die Entlassung des bosnischen Trainers Meho Kodro. Auch die Fans boykottierten die Begegnung gegen die Vogts-Truppe.

Kodro war nach nur vier Monaten im Amt entlassen worden, nachdem er sich geweigert hatte, die Mannschaft in einem Länderspiel gegen den Iran zu betreuen. Er hatte erklärt, dass er vom Verband, aus dem zwei führende Funktionäre wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht stehen, nicht rechtzeitig von der Ansetzung des Spiels informiert worden war.

Kodro ist ein guter Bekannter von Barbarez, dessen Vertrag beim Bundesligisten Bayer Leverkusen nicht verlängert wurde.

© SID

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