Fußball International
"Becks" kontert die Kritik an seinem Wechsel

Der verletzte englische Fußball-Star David Beckham wehrt sich gegen Kritik an seinem neuen Arbeitgeber L.A. Galaxy. "Das Niveau ist nicht einmal annähernd so schlecht wie immer behauptet wird", sagte "Becks".

Die an einer Knieverletzung laborierende englische Fußball-Ikone David Beckham kontert die Kritik an der Leistungsstärke seines neuen Arbeitgebers. Der Mittelfeldstar will seinen Verein Los Angeles Galaxy nicht weiter als "Thekenmannschaft" und die amerikanische Major League Soccer als "Mickey-Maus-Liga" verspotten lassen. "Das Niveau ist nicht einmal annähernd so schlecht wie immer behauptet wird", sagte "Becks" in einem Interview mit dem Observer.

"Ich weiß nicht, ob es Ignoranz oder Überheblichkeit, oder ob die Kritiker nie Fußball gespielt oder hier Spiele verfolgt haben, aber sie sollten sehen, wie wir ein Team schlagen, das zwei Jahre in Folge die mexikanische Liga gewonnen hat", so der Ex-Spieler von Real Madrid und Manchester United. Beckham betonte zudem, wie sehr die Kritik die Galaxy-Verantwortlichen verletzt habe.

Für die Three-Lions ist kein Weg zu weit

Beckham gab zwar zu, dass sein Arbeitspensum in den letzten Wochen so langsam Spuren hinterlasse, um für England zu spielen, sei ihm aber kein Weg zu weit. "Galaxy hat klar gemacht, dass sie alles tun werden, um mir zu helfen, für mein Land zu spielen. Sie wissen, wie wichtig mir das ist", sagte der ehemalige Kapitän der "Three Lions".

Beckham fällt zunächst noch wochenlang aus. Wegen seiner Knieverletzung aus dem Superliga-Spiel am vergangenen Mittwoch gegen den mexikanischen Klub Pachuca steht der 32-Jährige nach Angaben seiner Ärzte sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung. Die englische Nationalmannschaft muss somit in den EM-Qualifikationsspielen am 8. September gegen Israel und vier Tage später gegen Russland ohne Beckham auskommen.

© SID

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