Fußball International
Bestechungsskandal erschüttert Ukraine

Die Ukraine, Gastgeber der EM-Endrunde 2012, wird von einem Bestechungsskandal erschüttert. Der Präsident von Zweitligist Defna-Parnter gab an, mehrere Spiele gekauft zu haben.

Rund dreieinhalb Jahre vor der EM-Endrunde 2012 wird Gastgeber Ukraine von einem Bestechungsskandal in der zweiten Fußball-Liga erschüttert. Präsident Alexej Sawtschenko von Defna-Partner gab nach Angaben der Zeitung Futbol an, in der vergangenen Saison durch mehrfache Zahlungen an Schiedsrichter dafür gesorgt zu haben, dass sein Team auf einem überraschenden vierten Tabellenplatz landete.

Ein Sieg für 5 000 Dollar

"Jedes Spiel hat mich zwischen 5 000 und 15 000 Dollar gekostet", sagte Sawtschenko demnach, ohne genau anzugeben, auf wie viele Partien er Einfluss genommen haben will. "Ich kann die Schiedsrichter namentlich nennen, die Geld genommen haben, und auch die Personen, die es übergeben haben", so der Klub-Chef weiter.

Verbands-Präsident Grigori Surkis forderte Sawtschenko umgehend auf, alle Namen offenzulegen. Desweiteren erklärte Surkis die Thematik zur Chefsache und sagte, er werde persönlich die Kontrolle bei den Untersuchungen übernehmen und dafür sorgen, die Geschehnisse aufzuklären.

© SID

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