Fußball International
Blatter zeigt möglichen Kompromiss auf

In den Streit zwischen den Profiklubs, der Fifa, sowie den Konföderationen wie der Uefa scheint Bewegung zu kommen. Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hatte eine Schadensersatzforderung gegen die Fifa zunächst abgelehnt.

Der Streit zwischen den Profiklubs und dem Weltverband Fifa sowie den Konföderationen wie der Europäischen Fußball-Union (Uefa) ist womöglich bald gelöst und ein Kompromiss gefunden. Ein Gericht in Belgien hatte den Anspruch auf Schadensersatz gegen die Fifa in Höhe von 860 Mill. Euro abgewiesen.

Die G14, der Zusammenschluss der 18 europäischen Top-Vereine, wollte diese gigantische Summe allein für ihre Mitglieder für die letzten zehn Jahre mit dem Argument: Das sei der Schaden an Lohnzahlungen, der entstanden sei, weil die Spieler verletzt von Länderspielen zurückgekehrt seien und ihren Vereinen nicht zur Verfügung gestanden haben.

Blatter zeigt mögliche Lösung auf

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat dieses Ansinnen von Beginn an rundum abgelehnt. Jetzt zeigte er in Zürich einen möglichen Kompromiss auf: "Das Problem ist, dass die Spieler bei Spielen ihrer nationalen Auswahl hinreichend versichert sein müssen. Wenn jetzt Chelsea Drogba versichern will und die Elfenbeinküste die Versicherungsprämie nicht aufbringen kann, wird die Fifa oder der jeweilige Veranstalter einspringen."

Das Gericht in Charleroi hat den Europäischen Gerichtshof um eine Grundsatzentscheidung gebeten, mit der in frühestens zwei Jahren zu rechnen ist. Blatter: "Wenn der Fußball nicht in der Lage ist, dieses Problem in zwei Jahren zu lösen, dann wäre es zum Verzweifeln."

© SID

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