Fußball International
Breitner sieht Europaliga als Zukunft des Fußballs

Paul Breitner sieht in einer Europaliga die Zukunft des Fußballs. "Vier Ligen mit je 18 Mannschaften" seien der Grundgedanke, sagte der Berater des Vorstandes von Rekordmeisters Bayern München.

Laut Paul Breitner, Weltmeister von 1974 und Berater des Vorstandes von Rekordmeister Bayern München, stellt eine Europaliga die Zukunft des Fußballs dar. "Ich habe schon Mitte der 90er Jahre vorgeschlagen, vier Europaligen mit 18 Mannschaften zu gründen, deren Spitzenteams in einem Endturnier den Meister ausspielen und aus denen jeweils vier Mannschaften absteigen", sagte Breitner im Interview mit der Westdeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Für Breitner gibt es in Europa mittlerweile mindestens 60 Klubs, "die in diese Liga hineingehören".

Breitner nannte die Europaliga die "logische Folge des europäischen Gedankens": "Vielleicht sind wir in zehn Jahren soweit. " Die deutsche Nationalmannschaft bezeichnet Breitner "inzwischen als Beispiel für die Bundesliga". Jürgen Klinsmann habe durch seine Arbeit geschafft, was Breitner "die Abschaffung des deutschen Aufgabenerfüllungsfußball" nennt: "Da ging es darum, möglichst nicht zu verlieren. Seit Klinsmann geht es darum, auf jeden Fall zu gewinnen."

Klinsmann habe sich lediglich an Barcelona, Manchester und Chelsea orientiert, wie "modern und erfolgreich Fußball gespielt wird. Und das hat er dann mit Hilfe des Trainers Joachim Löw auf die Nationalmannschaft übertragen".

© SID

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