Fußball International
Constantini trainiert Österreichs Nationalelf

Dietmar Constantini wird neuer Trainer der Nationalmannschaft Österreichs. Manfred Zsak wird sein Assistent, Andreas Herzog übernimmt das U21-Team.

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat keine 48 Stunden nach der Trennung von Nationaltrainer Karel Brückner einen Nachfolger präsentiert. Dietmar Constantini übernimmt den Posten des 69 Jahre alten Tschechen und soll die österreichische Nationalmannschaft aus der Krise führen.

"Es ist die größte Ehre und größte Verantwortung für einen Trainer, wenn er die Nationalmannschaft seines Heimatlandes betreuen darf", sagte Constantini der Kronenzeitung. Der 53-Jährige wird am Donnerstag (11.30 Uhr) im Wiener Hotel Intercontinental offiziell vorgestellt.

Constantini war in den 90er Jahren schon bei insgesamt drei Länderspielen als "Feuerwehrmann" bei der Nationalmannschaft eingesprungen. 1991 saß er bei zwei Begegnungen auf der Trainerbank, zudem betreute er die ÖFB-Auswahl am 18. November 1992 nach dem Tod von Ernst Happel beim Länderspiel in Nürnberg gegen Deutschland (0:0).

Brückner mit schwacher Bilanz

Erst am Montag hatte sich der Verband von Brückner getrennt. Der Tscheche hatte die ÖFB-Auswahl erst nach dem Vorrunden-Aus bei der Europameisterschaft im eigenen Land im Juli 2008 übernommen. In sieben Länderspielen feierte Brückner nur einen Sieg. In der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika liegt Österreich in der Gruppe sieben mit vier Punkten aus vier Spielen fast aussichtslos zurück.

Co-Trainer von Constantini wird der bisherige U21-Coach Manfred Zsak. Ex-Bundesliga-Profi Andreas Herzog, zuletzt Assistent von Brückner, übernimmt die U21-Auswahl.

Windtner: "Ich brauche einen Feuerwehrmann"

"Ich brauche einen Feuerwehrmann - und er ist einer", erklärte der neue ÖFB-Präsident Leo Windtner. Neben Constantini war auch der ehemalige Bundesliga-Profi Franco Foda, derzeit Trainer bei Sturm Graz, als Brückner-Nachfolger gehandelt worden.

Constantini geht die schwere Aufgabe unterdessen optimistisch an. "Natürlich ist das Team jetzt in einer schwierigen Situation, aber dieser Herausforderung muss man sich stellen", meinte der Innsbrucker.

© SID

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