Fußball International
Copa America: Hartes Los für Brasilien

Titelverteidiger Brasilien hat bei der Copa America mit Mexiko und Ecuador schwere Gruppengegner zugelost bekommen. WM-Viertelfinalist Argentinien trifft in der Vorrunde des Turniers derweil auf Paraguay und die USA.

Dicke Brocken für die Favoriten und ein vermeintlich leichtes Los für Gastgeber Venezuela: Während bei der Copa America 2007 Titelverteidiger Brasilien in Mexiko und Ecuador sowie Erzrivale Argentinien in Paraguay und den USA gleich je zwei Starter der letzten WM in ihre Gruppen zugelost bekamen, treffen die Venezolaner beim vom 26. Juni bis 15. Juli stattfindenden Südamerika-Turnier in der Vorrunde auf kein Team, das bei der WM-Endrunde in Deutschland dabei war.

Unter den Augen des am Mittwoch bei der Auslosung anwesenden Staatspräsidenten Hugo Chavez erhielt Venezuela neben Eröffnungsspiel-Gegner Bolivien auch Uruguay und Peru in seine Gruppe. Chile ist dritter Vorrundengegner der Brasilianer, Kolumbien komplettiert die Argentinien-Gruppe. Mexiko und die USA sind auf Einladung des Kontinentalverbands Conmebol beim nach dem Olympischen Turnier ältesten Fußball-Nationen-Wettstreits dabei.

Modus in der WM-Qualifikation bleibt gleich

Mit gleichem Modus und Spielplan wie bei den beiden letzten WM-Qualifikationen werden Südamerikas Fußball-Nationen unterdessen ihre Teilnehmer an der Endrunde der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ermitteln.

Auf einer Sitzung in Venezuelas Hauptstadt Caracas beschloss der Kontinentalverband Conmebol zudem, alle zehn Teams nach dem Meisterschaftssystem in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten zu lassen, wobei die Reihenfolge der Paarungen identisch mit der aus den Eliminatorias 1998 und 2002 ist.

Damit beginnt der in Deutschland entthronte fünfmalige WM-Champion Brasilien seinen Qualifikationsweg erneut mit einem Auswärtsspiel in Kolumbien. Die übrigen Partien des ersten Spieltages lauten Argentinien - Chile, Ecuador - Venezuela, Peru - Paraguay sowie Uruguay - Bolivien. Erhält der Spielplan vom Weltverband Fifa grünes Licht, geht es im September oder Oktober los.

18 Runden an neun Doppelspieltagen

Dabei werden die 18 Runden an neun Doppelspieltagen ausgetragen, so dass die Reisestrapazen für die in Europa tätigen Spieler in Grenzen gehalten werden sollen. Bei den letzten beiden Eliminatorias hatten sich Brasilien, Argentinien, Paraguay und Ecuador die auch diesmal wieder zu vergebenen vier Direkttickets gesichert.

Der Fünftplatzierte kann sich über die Ausscheidungsspiele gegen einen Vertreter der Nord- und Mittelamerika- sowie Karibikregion (Concacaf) für die WM qualifizieren.

© SID

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