Fußball International
Daei von Berufung zum Nationaltrainer "überrascht"

Ex-Bundesliga-Profi Ali Daei ist von der Berufung zu Irans Nationaltrainer überrascht worden. Das sagte Daei bei einer ersten Pressekonferenz nach seinem Amtsantritt.

Ali Daei hat nicht mit einer Ernennung zum neuen Trainer der iranischen Nationalmannschaft gerechnet. "Dass der Verband mich für den Posten ausgesucht hat, war schon eine Überraschung", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi bei einer ersten Pressekonferenz nach seinem Amtsantritt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Isna.

"Sie alle wissen, wie ich das Team verlassen habe. Und nun bin ich so zurückgekehrt", erklärte der 38-Jährige, der zwischen 1997 und 2002 für Arminia Bielefeld, Bayern München und Hertha BSC Berlin gestürmt hatte, und spielte damit auf die WM 2006 an. Nach dem Turnier in Deutschland war Daei für das Erstrunden-Aus der Iraner verantwortlich gemacht worden, wurde nicht mehr für das Nationalteam berücksichtigt, und beendete seine internationale Karriere.

Daei will insgesamt vier Co-Trainer benennen

Der Weltrekordhalter bei Länderspieltoren, Daei erzielte 109 Treffer für den Iran, kündigte zudem an, zwei ausländische und zwei einheimische Co-Trainer in sein Team zu holen.

Die Unterschrift Daeis beim iranischen Fußball-Verband hatte am Sonntagabend eine Monate dauernde Suche nach einem neuen Cheftrainer für das Nationalteam beendet. Das "Team Melli" war mit einem enttäuschenden 0:0 gegen Syrien in die Qualifikationsrunde für die WM 2010 in Südafrika gestartet. Bereits beim nächsten Qualifikationsspiel am 26. März in Kuwait sitzt Daei auf der Bank.

© SID

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