Fußball International
Den Haag rückt in Fokus der Wettskandal-Ermittler

Im Zuge ihrer Ermittlungen auf einen möglichen Wettskandal im niederländischen Profifußball hat die Staatsanwaltschaft erste Befragungen beim Ehrendivisionär ADO Den Haag druchgeführt.

Im Zuge der Ermittlungen wegen eines möglichen Wettskandal im niederländischen Profi-Fußball ist erstmals der Name eines beteiligten Vereines an die Öffentlichkeit gedrungen. Wie der Ehrendivisionär ADO Den Haag am Freitag mitteilte, habe die Staatsanwaltschaft mit einigen nicht genannten Personen des Klubs gesprochen. Untersucht werde vor allem die mögliche Verwicklung eines Spielers des Vereins. Der Klub selbst, der eine uneingeschränkte Zusammenarbeit mit den Ermittlern ankündigte, stehe jedoch nicht unter Verdacht, hieß es.

Zudem berichtete die Tageszeitung "De Telegraaf" in ihrer Freitagsausgabe, dass sich die Untersuchungen ebenfalls auf die Vereine FC Utrecht und Willem II erstreckten. Beide Klubs stritten eine Kontaktaufnahme durch die Staatsanwaltschaft indes ab. Eine Sprecherin der Ermittler lehnte unterdessen unter Hinweis auf das frühe Stadium der Untersuchungen jegliche Stellungnahmen ab.

Anlass der Ermittlungen sind die Geldausgaben einiger Fußball-Profis. Es soll sich um Spieler von Klubs der Ehrendivision (1. Liga) und ersten Division (2. Liga) handeln, die mit ihren Vereinen im unteren Teil der Tabelle angesiedelt sind.

Einige Spieler hätten mehr Geld ausgegeben als sie verdienen würden, hieß es im Telegraaf. So hätten sie teure Autos und Häuser bar bezahlt. Nach Informationen der Zeitung sollen kriminelle Wettbüros, die Fußballergebnisse offenbar beeinflusst haben sollen, dahinterstecken. Sie sollen angeblich die Fußball-Wetten auch zur "Geldwäsche" benutzt haben.

© SID

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