Fußball International
Drohender Spielerstreik in Peru

Die peruanische Fußball-Vereinigung hat zum Spielerstreik aufgerufen, um so Verbandsboss Manuel Burga zum Rücktritt zu zwingen. Dieser soll Wahlen manipuliert haben.

Perus Fußball kommt nicht zur Ruhe. In den anhaltenden Querelen will die Spieler-Vereinigung nunmehr mit einer Streikdrohung den Rücktritt des umstrittenen Verbandspräsidenten Manuel Burga und Neuwahlen erzwingen. Der Ausstand soll am 10. Juni nach dem WM-Qualifikationsspiel der in der Südamerika-Ausscheidung abgeschlagenen Peruaner gegen Kolumbien beginnen. Vertreter aus Politik und Vereinen haben schon grundsätzlich die Möglichkeit einer Unterstützung für die Forderungen der Spieler signalisiert.

Die Personalie Burga hält Perus Fußball schon seit Monaten in Atem. Die staatliche Sportbehörde (IPD) verweigert dem Verbandschef wegen angeblicher Wahlmanipulationen die Anerkennung. Aufgrund der IPD-Position hatte der Weltverband Fifa den peruanischen Verband im vergangenen Herbst vorübergehend suspendiert.

Eine Randerscheinung der Querelen in Peru ist auch der weiterhin schwelende Streit um den vorläufigen Ausschluss von Bundesliga-Star Claudio Pizarro (Werder Bremen) aus dem Nationalteam.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%