Fußball International
Engländer wollen nicht in Madrid spielen

Das für Februar 2009 geplante Spiel zwischen Spanien und England soll nicht in Madrid stattfinden. Grund: Im Jahre 2004 ertönten dort rassistische Gesänge gegen englische Spieler.

Wegen rassistischer Vorfälle beim bislang letzten Auftritt in Madrid will England sein für Februar 2009 geplantes Länderspiel bei Europameister Spanien nicht in der Hauptstadt der Iberer austragen. Entsprechende Forderungen bestätigte ein Sprecher des englischen Verbandes (FA).

2 004 hatten spanische Fans während der Partie gegen den Ex-Weltmeister rassistische Parolen und Gesänge gegen Englands dunkelhäutigen Stars Shaun Wright-Phillips, Ashley Cole, Rio Ferdinand, Jermain Defoe und Jermaine Jenas skandiert und ihrem Heimatverband damit eine Geldstrafe von umgerechnet rund 65 000 Euro eingebracht.

"Wir möchten gerne in Spanien spielen. Aber wegen der Ereignisse von 2004 ist für uns klar, dass dieses Spiel nicht in Madrid stattfinden soll. Der Spielort steht auch noch nicht fest, aber es ist auch noch kein Vertrag über die Begegnung unterschrieben", verdeutlichte der FA-Sprecher der Standpunkt der Engländer.

© SID

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