Fußball International
Fabien Barthez macht Schluss

Der Franzose Fabien Barthez hat rund drei Monate nach dem verlorenen WM-Finale in Berlin gegen Italien seine Karriere beendet. Eigentlich wollte Barthez noch zwei Jahre spielen, fand aber keinen neuen Verein.

Fabien Barthez hängt seine Schuhe an den Nagel. Rund drei Monate nach dem verlorenen WM-Finale in Berlin hat der 87-malige französische Nationalspieler am Donnerstag seine Karriere beendet. Das gab Barthez, der eigentlich noch zwei Jahre spielen wollte, im französischen TV bekannt. Barthez´ Vertrag bei Olympique Marseille war am Ende der vergangenen Saison ausgelaufen, seitdem suchte der 35-Jährige einen neuen Verein.

Barthez hatte mit Frankreich 1998 den WM-Titel und zwei Jahre später die Europameisterschaft gewonnen. 2006 scheiterte er mit den Blauen im WM-Finale unglücklich an Italien, als im Elfmeterschießen die "Azzurri" das bessere Ende für sich hatten. Mit 17 WM-Spielen ist Barthez, der an drei Endrunden teilnahm, in diesem Jahr zum französischen Rekordspieler aufgestiegen.

Karrierestart in Toulouse

Barthez begann seine Karriere beim FC Toulouse, ehe er von 1992 bis 1995 in Marseille spielte, wo er 1993 Champions-League-Sieger wurde. Danach wurde er im Tor von AS Monaco 1997 und 2000 zweimal französischer Meister. Anschließend folgte sein Wechsel zu Manchester United in die englische Premier League. Innerhalb von drei Jahren holte er zwei Meistertitel. Nach Marseille war er 2004 zurückgekehrt.

© SID

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