Fußball International
G14 berät über Ausschluss von "Juve" und Milan

Den italienischen Klubs AC Mailand und Juventus Turin droht aufgrund ihrer Verwicklung in den Manipulationsskandal Ungemach durch die G14. Bei der nächsten Sitzung soll über den Ausschluss der Klubs diskutiert werden.

Juventus Turin und der AC Mailand kommen einfach nicht zur Ruhe. Nach den Urteilen durch die Justiz droht den in den italienischen Manipulationsskandal verwickelten Klubs nun auch Ärger durch die G14. Der Zusammenschluss der 18 europäischen Top-Vereine will bei seiner nächsten Sitzung am 7. September auch über einen möglichen Ausschluss der Traditionsvereine diskutieren.

"Grundsätzlich gilt: Die Missstände müssen bereinigt werden. Einige Klubvertreter finden die Entwicklung sehr besorgniserregend", sagte G14-Geschäftsführer Thomas Kurth in einem Interview mit dem Magazin elf Freunde zu der Frage, ob die Vereine dem Ruf der Kluborganisation schaden.

Die Statuten der Organisation sehen neben dem sportlichen Misserfolg auch die Rufschädigung als ein Grund für einen möglichen Ausschluss vor. "Diese Entscheidung bedarf einer Dreiviertelmehrheit der G14-Mitglieder und ist bislang noch nicht vorgekommen", so Kurth.

Karl-Heinz Rummenigge hatte bereits Anfang August angedeutet, dass dieses Thema bei der G14 auf den Tisch kommen werde, "denn es kann nicht in ihrem Interesse sein, dass eines oder mehrere ihrer Mitglieder in diesem Skandal eine derartige Rolle gespielt hat", sagte der Vorstandsboss von Rekordchampion Bayern München.

© SID

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