Fußball International
Gegen Maradona "wurden keine Waffen gezogen"

Dies teilt die brasilianische Bundespolizei in einer offiziellen Mitteilung mit. Maradona hatte ausgesagt, dass die Sicherheitskräfte "ihre Pistolen gezogen" und mit einer Waffe auf seinen Kopf gezielt hätten.

Vom Vorfall am internationalen Flughafen Rio de Janeiros gibt es nach einer Mitteilung der brasilianischen Bundespolizei nun zwei Versionen. "Die Polizei wurde herbeigerufen, weil es einen Tumult gab. Als die Truppe vor Ort erschien, deutete alles darauf hin, dass es ein nur ein kleiner Zwischenfall war. Die Waffen wurden nicht gezogen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

Maradona hatte dagegen bei seiner Rückkehr in Buenos Aires noch ausgesagt, dass die Sicherheitskräfte "ihre Pistolen gezogen" hätten und einer der Polizisten mit einer Waffe auf seinen Kopf gezielt habe. "Ich habe ihm gesagt: Erschieß mich doch, wenn du berühmt werden willst", berichtete der 45-Jährige in einem Radio-Interview.

Die interne Video-Überwachung soll aber laut Bundespolizei diese Aussage als Lüge entlarven. Der argentinische Volksheld hatte am Donnerstag in Begleitung von vier weiteren Personen seinen Rückflug nach Buenos Aires verpasst. Daraufhin habe das Quintett nach Angaben der Flughafen-Gesellschaft Infraero Sachschaden im Zugangstunnel zum Flieger angerichtet.

© SID

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