Fußball International
Griechenland kommt mit milder Strafe davon

Die Uefa hat den griechischen Fußball-Verband nach den Vorfällen während des EM-Qualifikationsspiels gegen die Türkei mit einer milden Strafe bedacht. Der Titelverteidiger darf seine Spiele weiter zuhause austragen.

Europameister Griechenland mit dem deutschen Trainer Otto Rehhagel ist nach den Zwischenfällen während des EM-Qualifikationsspiels gegen die Türkei (1:4) mit einem blauem Auge davon gekommen. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) verurteilte den griechischen Verband EPO lediglich zu einer milden Strafe. Die Griechen müssen ihre nächsten beiden Heimspiele am 2. Juni gegen Ungarn und vier Tage später gegen Moldawien 200km entfernt vom Nationalstadion in Piräus austragen. Zudem muss der Verband eine Geldstrafe in Höhe von 100 000 Schweizer Franken (rund 60 000 Euro) bezahlen.

Somit kann der Titelträger von 2004 seine beiden Qualifikationsspiele zur EM 2008 auf heimischen Boden und sogar vor Zuschauern austragen. Favorit als Austragungsort ist offenbar Iraklion auf Kreta. Die Griechen hatten befürchtet, für die beiden Spiele auf Zypern ausweichen zu müssen.

Bei der Partie am 24. März waren Feuerwerkskörper aufs Spielfeld geworfen worden und hatten den türkischen Keeper Demirel Volkan nur knapp verfehlt. Außerdem waren einige griechische Anhänger durch nationalistische Parolen unangenehm aufgefallen. Die Uefa forderte von der EPO mit Nachdruck, sich dieser Problematik anzunehmen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

© SID

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