Fußball International
Hiddink macht Sahin Hoffnung auf Startelf

Dortmunds Nuri Sahin darf sich Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf der Türken gegen Deutschland machen. Der 22-Jährige könnte den verletzten Spielmacher Arda Turan ersetzen.

Nach dem Ausfall von Spielmacher Arda Turan sind die Chancen des Dortmunder Bundesligaprofis Nuri Sahin gestiegen, im EM-Qualifikationsspiel am Freitag (20.45 Uhr/ZDF) in Berlin gegen Deutschland in der Startelf der türkischen Nationalmannschaft zu stehen. "Sahin ist ein exzellenter Profi, der seine Einsatzzeit bekommt", sagte Hiddink im Interview mit dem Fachmagazin kicker. Zwar habe er zuletzt auf erfahrenere Spieler gesetzt, erklärte der Niederländer, doch: "Dies spricht nicht gegen Sahin. Im Training schaue ich, in welcher Verfassung er ist. Danach entscheide ich."

Sahin hatte zuletzt in der Bundesliga im BVB-Trikot überragende Leistungen gezeigt und am vergangenen Sonntag mit einem Zauber-Freistoßtor zum 2:0-Endstand Bayern München tiefer in die Krise geschossen. Der 22-Jährige selbst stellte in der Öffentlichkeit keine Ansprüche auf einen Stammplatz in der "Milliler": "Es geht nicht um Sahin, sondern um das türkische Team."

Jüngster türkischer Nationalspieler aller Zeiten

Für den gebürtigen Lüdenscheider wäre die Partie gegen Deutschland das 24. Länderspiel. Sein Debüt feierte Sahin vor fünf Jahren gegen die DFB-Elf. Damals hatte der Mittelfeldspieler beim 2:1 den Siegtreffer erzielte und sich zum jüngsten türkischen Nationalspieler sowie Torschützen der Geschichte geschossen.

Der Ausfall von Turan, der sich im Training ohne Fremdeinwirkung an den Adduktoren verletzt hatte und eine Zwangspause von mindestens sechs Wochen einlegen muss, bedeutet für den WM-Dritten von 2002 eine erhebliche Schwächung. Der torgefährliche Mittelfeldspieler von Galatasaray Istanbul hatte bei den bisherigen zwei Siegen gegen Kasachstan (3:0) und Belgien (3:2) zwei Treffer erzielt. "Er ist ein außergewöhnlicher Spieler", sagte Hiddink.

Seinen Stammplatz sicher haben dürfte dagegen Hamit Altintop im rechten Mittelfeld. Die Adduktorenschmerzen des Profis von Rekordmeister Bayern München seien weitgehend abgeklungen, erklärte Hiddink: "Hamit wird spielen können." Sein Zwillingsbruder Halil Altintop dürfte dagegen vorerst nur auf der Bank sitzen.

© SID

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