Fußball International: Ivorer kämpfen um Rückkehr von Stielike

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Ivorer kämpfen um Rückkehr von Stielike

Nachdem Uli Stielike auf Grund einer schweren Erkankung seines Sohnes als Trainer der Elfenbeinküste zurückgetreten ist, hoffen die Ivorer auf eine Rückkehr des Deutschen. Der Verband will Stielike für die WM-Quali.

Trotz seines Rücktritts wegen privater Probleme ist die Tür für den deutschen Trainer Uli Stielike beim Verband der Elfenbeinküste (FIF) noch nicht zu. Die Afrikaner wollen dem ehemaligen Nationalspieler, der am 10. Januar wegen einer schweren Lungenerkrankung seines Sohnes Michael als Nationaltrainer der Ivorer zurückgetreten war, einen Vertrag für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika anbieten.

"Wir wollen nach dem Afrika-Cup mit Stielike Gespräche führen und ihn fragen, ob er uns durch die WM-Qualifikation führt", sagte FIF-Präsident Hequard Quattara.

Gili betreut "Elefanten" beim Afrika-Cup

Nachdem Stielike zurückgetreten war, hatte der Franzose Gerard Gili das Traineramt übernommen und betreut die "Elefanten" seit Sonntag in Ghana beim Afrika-Cup. Die Elfenbeinküste griff am Montag ins Turniergeschehen ein und traf auf die von Berti Vogts trainierte Nationalmannschaft von Nigeria.

Stielikes Sohn Michael soll seit zwei Jahren an einer Lungenfibrose erkrankt sein und hatte vor kurzem einen schweren Kollaps erlitten. Was die Krankheit ausgelöst hat, ist unklar. Die einzige Therapiemöglichkeit ist eine Lungentransplantation. In Spanien, wo Stielike von 1977 bis 1985 für Rekordmeister Real Madrid gespielt hatte, erklärten sich zwölf Menschen spontan zu einer Organspende bereit.

© SID

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