Fußball International
Jancker scheitert auch in China

Seit dem Abschied vom FC Bayern vor vier Jahren wird Carsten Jancker einfach nicht glücklich. Wie schon in Udine und Kaiserslautern wurde auch bei Schanghai Schenhu der Vertrag des Ex-Nationalspielers nicht verlängert.

Selbst chinesischen Fußball-Ansprüchen scheint Carsten Jancker nicht mehr zu genügen. Das Fernost-Abenteuer des 33-maligen Nationalspielers bei Schanghai Schenhu ist nach einem halben Jahr bereits beendet, da der Vertrag des 32-Jährigen nicht verlängert wird. Jancker, Vize-Weltmeister von 2002, erzielte nur einen Treffer und kam auch verletzungsbedingt nur selten zum Einsatz.

"Dies ist vielleicht einer der schwärzesten Momente meiner Karriere", wurde der ehemalige Angreifer von Bayern München in einer Tageszeitung von Schanghai zitiert: "Ich habe gedacht, ich würde hier viele Tore schießen. Aber die Situation war für mich sehr schwierig. Ich hätte mich hier viel besser präsentieren müssen."

Schon in Udine und beim FCK durchgefallen

Der Ex-Nationalspieler soll für das halbe Jahr immerhin umgerechnet 400 000 Euro kassiert haben. Janckers Trainer, Wu Jingui, nahm den Profi in Schutz: "Er konnte sein Potenzial nicht abrufen. Fraglos ist er ein sehr guter Spieler, aber er war sehr oft verletzt."

Bereits bei seiner letzten Station in Deutschland, beim 1. FC Kaiserslautern, kam Jancker kaum zum Zuge. Zuvor war auch ein Italien-Gastspiel bei Udinese Calcio gescheitert. Nun will sich der Vize-Weltmeister von 2002 eine Auszeit nehmen und über die Fortsetzung seiner Karriere nachdenken.

© SID

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