Fußball International: Kanoute zu "Afrikas Fußballer des Jahres" gewählt

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Kanoute zu "Afrikas Fußballer des Jahres" gewählt

Frederic Kanoute ist zu Afrikas Fußballer des Jahres 2007 gewählt worden. Der Stürmer aus Mali verwies die Topstars Didier Drogba und Michael Essien auf die Plätze.

Große Ehre für Frederic Kanoute: Der Stürmer aus Mali ist zu "Afrikas Fußballer des Jahres 2007" gekürt worden und damit Nachfolger von Stars wie Didier Drogba oder Samuel Eto'o. Der Angreifer vom FC Sevilla verwies bei der Wahl des Afrikanischen Fußball-Verbandes (CAF) Drogba von der Elfenbeinküste und Michael Essien aus Ghana, die beide für den FC Chelsea spielen, auf die Plätze zwei und drei.

Der 30 Jahre alte Kanoute ist der erste Gewinner der Trophäe, der in Europa geboren wurde. Kanoute wuchs in Lyon in Frankreich auf, startete bei Olympique Lyon seine Profi-Karriere und spielte sogar für die U21-Nationalmannschaft der Franzosen. 2004 entschied sich Kanoute, der vor seinem Wechsel nach Sevilla im Jahr 2005 auch einige Jahre in der englischen Premier League bei West Ham United und Tottenham Hotspur aktiv gewesen war, dann allerdings für Mali, das Heimatland seines Vaters.

Kanoute sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, dass sich Mali für den Afrika-Cup qualifizieren und der FC Sevilla den Uefa-Cup sowie den spanischen Pokal im vergangenen Jahr gewinnen konnte, hieß es bei der Nominierung. Die Wahl wird von den 53 Nationaltrainern der CAF durchgeführt.

Erst der zweite Fußballer aus Mali

Im vergangenen Jahr war Drogba der Sieger bei der seit 1970 durchgeführten Wahl. Zuvor holte sich Stürmerstar Eto'o vom FC Barcelona dreimal in Folge den Titel. Kanoute ist nach Salif Keita, der bei der Premiere der Wahl 1970 triumphiert hatte, erst der zweite Fußballer aus Mali, dem diese Ehre zuteil wird.

Zudem ist die Elfenbeinküste, die bis vor wenigen Wochen vom deutschen Coach Ulli Stielike betreut wurde, Mannschaft des Jahres 2007 in Afrika. Etoile Sahel aus Tunesien, Gewinner der afrikanischen Champions League wurde zum Verein des Jahres gekürt.

© SID

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