Fußball International: Kolumbianischer Nationalspieler erschossen

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Kolumbianischer Nationalspieler erschossen

Der kolumbianische Fußball ist erneut von einem Verbrechen überschattet worden. Nationalspieler Elson Becerra wurde in seiner Heimatstadt Cartagena nach einer Auseinandersetzung in einem Nachtklub erschossen.

Der kolumbianische Fußball hat erneut einen gewaltsamen Tod zu beklagen. Nationalspieler Elson Becerra wurde am Wochenende in seiner Heimatstadt Cartagena erschossen. Das teilte die Polizei am Montag mit. Demnach war der 27-Jährige mit einem Freund in einen Nachtklub gegangen, nachdem es zuvor eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe von Männern gegeben hatte. Die Männer folgten Becerra und seinem Freund und eröffneten das Feuer. Becerra wurde von vier Kugeln getroffen und starb wie sein Begleiter im Krankenhaus. Bisher konnten noch keine Verdächtigen festgenommen werden.

Nummer zwölf in einer traurigen Reihe

Becerra, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al Jazzira spielte, ist der zwölfte Fußballer in Kolumbien, der in den vergangenen 20 Jahren getötet wurde. Berühmtester Todesfall war Andres Escobar, der wenige Tage nach seinem Eigentor bei der WM-Endrunde 1994 in den USA beim 1:2 gegen die Gastgeber am 2. Juli auf einem Parkplatz vor einem Restaurant in der Großstadt Medellin mit mehreren Schüssen niedergestreckt wurde. Das Ergebnis hatte das vorzeitige WM-Aus für die kolumbianische Auswahl bedeutet.

© SID

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