Fußball International
Kolumbiens Fußball droht Geldwäsche-Skandal

Die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes hat den ehemaligen Präsidenten des Klubs Deportivo Pereira festgenommen. Jetzt sollen mögliche Verbindungen zu Drogenkartellen und deren Geldwäsche geprüft werden.

Dem kolumbianischen Fußball droht ein neuer Geldwäsche- und Drogenskandal: Im Zusammenhang mit der Verhaftung von Ramon Rios, Ex-Präsident des Erstliga-Klubs Deportivo Pereira, untersucht die kolumbianische Staatsanwaltschaft mögliche Verbindungen des Vereins zu Drogenkartellen und Paramilitärs, die mit Hilfe von Spielertransfers illegale Drogengelder reingewaschen haben sollen.

Ins Visier der Fahnder ist auch Ex-Nationalspieler Faustino Asprilla geraten: Der 38 Jahre alte zweifache WM-Teilnehmer, der in Europa unter anderem für die Erstligisten AC Parma und Newcastle United spielte, werden Verbindungen zu den rechtsgerichteten Paramilitärs nachgesagt. Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft, ob Asprilla vorgeladen werden soll.

In der Vergangenheit wurden bereits einige Male Verbindungen kolumbianischer Profi-Klubs zu den Drogenkartellen des Landes aufgedeckt, so hatte es in den 80er und 90er Jahren Verbindungen von Atlético Nacional de Medellín zum berüchtigten Medellin-Kartell um Pablo Escobar gegeben.

© SID

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