Fußball International
Maradona erneut im Krankenhaus

Nach einem Kreislaufzusammenbruch ist Diego Armando Maradona erneut in eine Klinik eingeliefert worden. Die Notfall-Aufnahme habe aber laut der Ärzte "nichts mit dem Konsum von Drogen zu tun".

Erneuter Schock für die Fans von Diego Armando Maradona: Nach einem Kreislaufzusammenbruch im Haus seiner Eltern ist Argentiniens Fußball-Idol am Mittwochabend per Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert worden. In einer ersten Erklärung versicherten die Ärzte des Güemes-Krankenhauses, dass die Notfall-Aufnahme "nichts mit dem Konsum von Drogen zu tun habe". In Windeseile war das Hospital im Zentrum Buenos Aires von Neugierigen, Fans und Journalisten umlagert.

Wie sein persönlicher Arzt Alfredo Cahe bereits am Wochenende mitgeteilt hatte, wollte sich der früher kokainsüchtige 46-Jährige in den nächsten Tagen in die Schweiz begeben, um seine erneut aufgetretenen Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen. Der Weltmeister von 1986, dem der Magen Anfang 2005 operativ verkleinert worden war, hatte schon lange nicht mehr die ihm verordnete Diät befolgt.

"Es geht ihm gut"

"Es geht ihm gut, aber er hat schon seit einiger Zeit Probleme mit dem Essen, (alkoholischen, d. Red.) Getränken und Tabak", sagte Cahe über seinen Patienten. Die neuerlichen Schwierigkeiten sind offenbar das Ergebnis von Maradonas Lebenswandel. Vor allem der Konsum zu vieler Zigarren soll ihm nicht bekommen.

Der einst beste Fußballer der Welt werde nun erst einmal einige Tage in der Klinik verbringen, ergänzte sein Arzt. Maradonas Töchter weilen derzeit am Krankenbett ihres Vaters.

Schon 2000 musste Maradona während eines Urlaubs in Uruguay mit Herzproblemen in eine Klinik gebracht werden. Damals wurde er außerdem positiv auf Kokain getestet. Nach seiner Entlassung begab sich Maradona zu einer Entziehungskur nach Kuba.

Im April 2004 kämpfte Maradona dann sogar mit dem Tod und wurde wegen akuter Herzprobleme künstlich beatmet. Hunderte Fans beteten vor dem Krankenhaus für die Genesung ihres Idols. Maradona überlebte und ließ sich 2005 den Magen verkleinern. Er nahm etwa 30 Kilogramm ab und zeigte sich bei der WM 2006 in Deutschland, die er als Fan der argentinischen Nationalmannschaft in den Stadien verfolgte, in guter Verfassung.

© SID

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