Fußball International
Maradona im Visier der Steuerfahndung

Die argentinische Steuerfahndung hat Diego Maradona ins Visier genommen. Besonders die Werbeverträge, die das Fußball-Idol im Rahmen der WM 2006 abgeschlossen hat, stehen im Blickpunkt der Ermittler.

Diego Maradona ist immer für einen Skandal gut. Argentiniens Fußball-Ikone ist in seiner Heimat ins Visier der Steuerfahndung geraten. Die Behörde hat die Zentralbank des Landes eingeschaltet, um Informationen über Bewegungen auf den Konten des 46-Jährigen zu sammeln. Die Fahnder vermuten Unregelmäßigkeiten bei Maradonas Finanzgebaren.

Besonders im Blickpunkt stehen bei der Prüfung die Honorare aus den zahlreichen Werbeverträgen im Rahmen der WM im vergangenen Jahr in Deutschland, bei der Maradona unter anderem als TV-Kommentator tätig war. Weder Maradona selbst noch einer seiner Anwälte haben bislang zu den Vorwürfen Stellung bezogen.

In Italien sind die Behörden bezüglich Maradona bereits seit längerem einen Schritt weiter. Angeblich soll der Argentinier dort 31 Mill. Euro Steuerschulden aus seiner aktiven Zeit beim SSC Neapel angehäuft haben. Im Jahr 2006 hatte die italienische Polizei dem Weltmeister von 1986 sogar zwei Luxus-Armbanduhren als erste Tilgungsrate abgenommen, als dieser für ein Benefizspiel kurzzeitig nach Italien zurückgekehrt war.

© SID

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