Fußball International
Maradona wird nicht Boca-Trainer

Diego Maradona hat das Angebot für den Trainer-Posten von Boca Juniors Buenos Aires abgelehnt. Der Weltmeister von 1986 und Vizepräsident seines ehemaligen Klubs fordert als Coach eine "Persönlichkeit" mit Erfahrung.

Diego Maradona wird nicht Trainer seines ehemaligen Klubs Boca Juniors Buenos Aires. Der Weltmeister von 1986 lehnte das Angebot des dreimaligen Weltpokalsiegers, der das Fußball-Idol als Nachfolger von Alfio Basile eingeplant hatte, ab. "Mir geht es gut, ich habe keine Ambitionen. Der Nachfolger von Coach Alfio Basile sollte jemand werden, der mehr Erfahrung als ich hat, eine echt starke Persönlichkeit", so Maradona, der zurzeit Vize-Präsident bei Boca ist.

Der bisherige Boca-Coach Basile gilt als designierter Nachfolger des zurückgetretenen Jose Pekerman als Chefcoach der argentinischen Nationalelf, die der erfahrene Trainer schon einmal nach dem verlorenen WM-Finale 1990 (0:1 gegen Deutschland) übernommen und bis 1994 betreut hatte. "Verbandspräsident Julio Grondona hat entschieden, dass Basile eine zweite Chance erhält. Wir gehen davon aus, dass er dieses Angebot annehmen und uns verlassen wird", hatte Klub-Boss Mauricio Macri bereits vor Wochenfrist erklärt und anschließend die Suche nach einem neuen Coach für seinen Klub aufgenommen.

Maradona denkt an La Volpe

Maradona schlug dem Vereins-Chef als Basiles Nachfolger den einheimischen Trainer Ricardo La Volpe vor, der bei der WM in Deutschland mit Mexiko im Achtelfinale an Argentinien gescheitert und vor Basile als Kandidat für den Trainerposten bei der "Albiceleste" gehandelt worden war. "Ich fühle mich geehrt, dass einer der besten Vereine der Welt daran interessiert ist, mich zu verpflichten", erklärte La Volpe.

© SID

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