Fußball International
Mexikanische Medien verlangen Eriksson-Entlassung

Bereits nach fünf Monaten Amtszeit fordern Medien den Rauswurf des mexikanischen Nationaltrainers Sven-Göran Eriksson. Grund dafür ist das knappe Weiterkommen in der WM-Quali.

Nur knapp fünf Monate nach Amtsübernahme fordern mexikanische Medien bereits die Entlassung von Fußball-Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson. "Werft ihn raus. Es kostet nur vier Mill. Dollar", schrieb die Sporttageszeitung Record in Anspielung auf eine Klausel im Vertrag des Schwedens.

Nur aufgrund der besseren Tordifferenz hatten sich die Mexikaner am Mittwochabend nach der 0:1-Niederlage gegen Honduras in die nächste Runde der WM-Qualifikation gezittert. Ein Eigentor des Stuttgarters Bundesligaprofis Ricardo Osorio hatte die peinliche Niederlage besiegelt.

Umstrittene Verpflichtung

Die Verpflichtung des ehemaligen Trainers der englischen Nationalmannschaft war in Mexiko von Anfang an umstritten, da bezweifelt wurde, dass Eriksson den schwierigen Bedingungen in Mittelamerika gewachsen sein werde.

Auch die Zeitung Reforma schoss sich auf Eriksson ein und beklagte insbesondere fehlende Disziplin. Gegen Honduras waren in der Schlussphase zwei Mexikaner wegen Tätlichkeiten vom Platz geflogen. Über eine mögliche Entlassung Erikssons entscheiden die 18 Präsidenten der mexikanischen Erstligavereine auf ihrer nächsten Sitzung im Dezember.

© SID

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