Fußball International
Nächste Absage für Südkorea

Auch Gerard Houllier hat dem südkoreanischen Fußball-Verband einen Korb gegeben. Der Franzose, der als Topkandidat für den Posten als Nationaltrainer bei den Asiaten gehandelt worden war, sagte aus familiären Gründe ab.

Der südkoreanischen Fußball-Verband (KFA) holt sich auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer, die nächste Absage ein. Auch der Franzose Gerard Houllier wird bei den Asiaten nicht anheuern. Nach der Absage des Iren Mick Mccarthy war Houllier als Topkandidat auf den Posten gehandelt worden, doch kurz vor der geplanten Vertragsunterschrift am Mittwochabend sagte der 60-Jährige unter anderem aus familiären Gründen ab, wie die KFA am Donnerstag mitteilte. Zudem habe der französische Verband FFF, bei dem Houllier seit vergangenen Sommer als Technischer Direktor arbeitet, seine Zustimmung verweigert.

Die Verbandsspitze wollte bis Ende der Woche einen Nachfolger für den Niederländer Pim Verbeek präsentieren, der am Donnerstag als neuer Nationaltrainer von Australien vorgestellt wurde. Der Niederländer war nach dem dritten Platz der Südkoreaner beim Asien Cup in Indonesien Ende Juli beim WM-Co-Gastgeber von 2002 zurückgetreten.

Mccarthy, derzeit Teammanager des englischen Zweitligisten Wolverhampton Wanderers, hatte am Mittwochnachmittag über die Internetseite seines Vereins mitgeteilt, dass er bei dem Klub bleiben werde. Der 48-Jährige hatte Irland bei der WM 2002 in Südkorea und Japan bis ins Achtelfinale (Niederlage im Elfmeterschießen gegen Spanien) geführt.

Zur Zeit keine neuen Namen bei Südkorea im Gespräch

Houllier, zwischen 1992 und 1993 Trainer der französischen Nationalmannschaft, hatte im Sommer sein Amt bei Serienmeister Olympique Lyon zur Verfügung gestellt und ist seitdem Technischer Direktor bei der FFF. Nach den Absagen von Houllier und Mccarthy wurden am Donnerstag in Südkorea zunächst keine neuen Namen gehandelt.

© SID

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