Fußball International
Pacult fordert harte Strafen nach Koch-Verletzung

Rapid Wiens Trainer Peter Pacult fordert nach dem Zwischenfall im Wiener Derby, bei dem der deutsche Torhüter Georg Koch verletzt wurde, harte Strafen für die Übeltäter.

Nach der schweren Verletzung des deutschen Torhüters Georg Koch hat Peter Pacult drastische Maßnahmen gegen österreichische Hooligans gefordert. "Ich hoffe, dass nun reagiert und Klartext geredet wird. Die Liga hat jetzt die Chance, endlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen diese Chaoten durchzusetzen. Bislang kommen sie meist mit zwei oder drei Monaten Stadionverbot davon. Man sollte sie aber lebenslänglich für alle Stadien sperren", forderte der Trainer von Rapid Wien in der Tageszeitung Die Welt (Dienstagsausgabe).

Der frühere Bundesliga-Profi Koch war am Sonntag im Spiel seines Vereins Rapid Wien gegen Austria Wien (3:0) in der 11. Minute durch einen Knallkörper verletzt worden. Koch erlitt bei der Detonation des Böllers einen Hörschaden und kollabierte später in der Kabine. Am Montag ging es ihm schon wieder den Umständen entsprechend gut, wie Pacult erklärte: "Er hat beim Training vorbeigeschaut, hatte aber noch Probleme mit dem Hören."

Der frühere Düsseldorfer wird aller Wahrscheinlichkeit keine bleibenden Schäden davontragen. Koch fällt etwa zwei Wochen aus und wird in den kommenden Tagen täglich mit Infusionen behandelt, wie nach einer genauen Untersuchung im Krankenhaus mitgeteilt wurde.

Das Spiel, in dem zum Zeitpunkt des Vorfalls Rapid mit 1:0 führte, wurde dennoch fortgesetzt. Pacult dazu: "Das war eine Frage der Fairness. Nach zehn Minuten bricht man kein Spiel ab."

© SID

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