Fußball International
Pfister sitzt laut eigenen Angaben fest im Sattel

Kameruns Nationaltrainer Otto Pfister versteht die Diskussion um seine Person nicht: "Ich weiß gar nicht, wo das herkommt. Mein Vertrag ist längst unterschrieben - und zwar auf Vorschlag des Verbandes."

Otto Pfister hat seine Arbeit als Nationaltrainer Kameruns aufgenommen - ungeachtet der angeblichen Diskussionen zwischen Kameruns Fußball-Verband Fecafoot und Sportminister Augustin Edjoa um seine Person. "Ich weiß gar nicht, wo das herkommt. Mein Vertrag ist längst unterschrieben - und zwar auf Vorschlag des Verbandes", sagte Pfister im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Zuletzt hatte Fecafoot-Präsident Mohamed Iya erklärt, dass Pfister von Sportminister Edjoa vorgeschlagen worden sei und der Verband den Vertrag nicht unterzeichnen wolle.

Doch Pfister steckt nach eigenen Angaben bereits voll in der Arbeit als Coach der "unzähmbaren Löwen". Zurzeit weilt er zu einem zweitägigen Arbeitstreffen in Jaunde. Im Januar wird er seine Spieler zu einem Trainingslager auf Teneriffa zusammenziehen, bevor Kamerun am 20. Januar 2008 gegen Ägypten in den Afrika-Cup einsteigt.

Für Pfister ist es bereits das achte Engagement in einem afrikanischen Land. In Kamerun tritt er die Nachfolge des im Januar zurückgetretenen Niederländers Arie Haan an, zwischenzeitlich hatte dessen Assistent Jules Nyongha das Amt übernommen. Bei der WM 2006 in Deutschland hatte es Wirbel um Pfister gegeben, als er vor dem ersten Spiel wegen eines Prämienstreits als Nationaltrainer Togos zunächst zurückgetreten, aber zwei Tage später auf Bitten der Spieler zurückkehrt war.

© SID

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