Fußball International
Roberto Carlos wechselt von Madrid zu Fenerbahce

Roberto Carlos wechselt vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zu Fenerbahce Istanbul. Der ehemalige brasilianische Nationalspieler einigte sich mit dem 17-maligen türkischen Meister auf einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Ex-Weltmeister Roberto Carlos wechselt vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zum türkischen Traditionsklub Fenerbahce Istanbul. Der Brasilianer einigte sich mit dem 17-maligen türkischen Meister auf einen Zweijahresvertrag plus Option auf ein weiteres Jahr, den er in den nächsten Tagen unterschreiben wird. Sein garantiertes Netto-Jahreseinkommen beträgt 4,2 Mill. Euro zuzüglich Prämien.

Carlos, der nach der WM 2006 und 128 Länderspielen seine Nationalmannschaftskarriere beendet hatte, spielte für Real seit 1996. Mit den "Königlichen" gewann der 34-Jährige je dreimal die spanische Meisterschaft und die Champions League und zudem zweimal den Weltpokal. "Fenerbahce ist der Klub, der sich am meisten um mich bemüht hat", erklärte der Linksverteidiger: "Ich bin sehr glücklich in Istanbul zu sein und lerne schon fleißig türkisch." 2006 war ein Wechsel von Carlos nach Istanbul nach monatelangem Tauziehen gescheitert.

Abschiedsspiel für Carlos

Real Madrid hat indes angekündigt, Carlos im Rahmen des letzten Ligaspiels am 17. Juni gegen Real Mallorca einen Abschied nach Maß zu bereiten. "Roberto hat elf Jahre lang hervorragende Leistungen gebracht. Er wird einen würdigen Abgang bekommen. Er wird nicht durch die Hintertür gehen müssen, sondern wird durch das große Tor gehen", kündigte Madrids Präsident Ramon Calderon an.

In Istanbul soll Carlos offiziell am 18. Juni präsentiert werden. Zunächst war geplant worden, den Brasilianer zu einer Veranstaltung am Samstag in die Türkei einfliegen zu lassen, Real Madrid lehnte aber wegen der noch laufenden Saison in der Primera Division ab.

Während in den "Fenerium" genannten Fanshops bereits am Mittwoch mehrere Tausend Carlos-Trikots verkauft wurden, kündigte Fener-Präsident Aziz Yilderim an: "Wir werden noch weitere Weltstars holen. Das werden wir uns einiges kosten lassen." Im Auge haben die Türken im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens offenbar auch den niederländischen Stürmer Roy Makaay vom deutschen Rekordmeister Bayern München.

© SID

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