Fußball International
Salzburgs Sportdirektor Kreuzer entlassen

Der österreichische Meister RB Salzburg mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Oliver Kreuzer getrennt. "Ich kenne die Gründe dafür nicht", sagte dieser. Nachfolger wird der bisherige Nachwuchschef Heinz Hochhauser.

Der österreichische Meister RB Salzburg wird sich in den kommenden Wochen nach einem neuen Sportdirektor umsehen. Nach Angaben des ORF ist der bisherige Sportdirektor Oliver Kreuzer mit sofortiger Wirkung nicht mehr im Amt. Der langjährige deutsche Bundesliga-Profi des Karlsruher SC und von Bayern München (282 Bundesligaspiele/14 Tore) war seit 1. Oktober 2006 beim Team von Trainer Giovanni Trapattoni tätig. In der aktuellen Saison belegen die Salzburger nur den vierten Tabellenplatz.

"Das Ganze kommt für mich einigermaßen überraschend. Ich kenne die Gründe dafür nicht", sagte der 41-jährige Kreuzer. Nachfolger des Deutschen wird der bisherige Nachwuchschef Heinz Hochhauser, als Assistent steht ihm Ex-Salzburg-Profi Thomas Linke zur Seite.

Thomas Linke wird Posten als Co-Sportdirektor bekleiden

Der Vize-Weltmeister von 2002, der keinen neuen Vertrag mehr bei Österreichs Meister erhalten hatte, war im Sommer in die 2. Mannschaft von Rekordmeister Bayern München in die Regionalliga Süd gewechselt. Er wird den Bayern weiter zur Verfügung stehen und seinen neuen Posten in Salzburg nebenbei bekleiden.

"Für mich ist das eine reizvolle Aufgabe", sagte Linke, aber auch seine Rolle als Leitwolf der jungen Bayern-Truppe sei ihm "wichtig". Nur tageweise werde er in Salzburg sein, kündigte Linke an: "Meine sportliche Leistung darf darunter nicht leiden." Trainer Hermann Gerland will Linke "einen Tag pro Woche" freigeben.

Am 12. Juni dieses Jahres hatten sich die Salzburger bereits von Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (150 Einsätze) getrennt. Der fünfmalige WM-Teilnehmer war in der Meister-Saison 2006/2 007 als Assistent von Trapattoni tätig. Der Klub hatte die Trennung vom Weltmeister von 1990, der das Team gemeinsam mit Trapattoni zum vierten Titelgewinn in der Alpenrepublik geführt hatte, mit "unterschiedlichen Auffassungen" begründet.

© SID

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