Fußball International
Saudi-Arabien gibt Trainer Milutinovic einen Korb

Trotz zahlreicher Spekulationen wird Bora Milutinovic doch nicht neuer Trainer der saudi-arabischen Nationalmannschaft. Der Verband will so kurz vor der WM stattdessen an Trainer Marcos Paqueta festhalten.

Nur wenige Monate vor dem Beginn der WM, gibt es auf der saudi-arabischen Trainerbank entgegen zahlreicher Spekulationen doch keinen Wechsel. "Weltenbummler" Bora Milutinovic wird die Nationalmannschaft des Landes nicht bei der Weltmeisterschaft in Deutschland betreuen. "Das ist absoluter Unsinn", sagte Sahad Al Museibih, der Team-Manager der Saudis, und stärkte zugleich dem jetzigen Coach Marcos Paqueta den Rücken: "Wir sind sehr zufrieden mit ihm."

In der WM-Qualifikation hatte noch der Argentinier Gabriel Calderon das Team zur vierten WM-Teilnahme geführt, nach dem schlechten Abschneiden bei den West-Asien-Meisterschaften musste er allerdings seinen Platz räumen. Unter dem Brasilianer Paqueta stellte sich in den darauffolgenden Vorbereitungsspielen ebenfalls nicht der Erfolg ein, sodass Milutinovic immer mehr ins Gespräch gebracht wurde.

Milutinovic hält WM-Rekord

Milutinovic hätte mit einer weiteren Endrunden-Teilnahme seinen Rekord ausbauen können. Der Serbe trainierte bei den letzten fünf Turnieren fünf verschiedene Mannschaften (1986 Mexiko, 1990 Costa Rica, 1994 USA, 1998 Nigeria und 2002 China). Abgesehen von seinem Engagement bei den Chinesen schaffte es Milutinovic mit seinen Teams jedes Mal mindestens bis ins Achtelfinale.

© SID

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