Fußball International
Schottischer Verbandspräsident plant Gehaltsgrenze

Gordon Smith, Verbandspräsident in Schottland, hat sich für die Einführung einer Gehaltsobergrenze ausgesprochen. Hintergrund sind die deutlich gesunkenen TV-Einnahmen der Klubs.

Angesichts der Finanzmisere mehrerer Klubs im schottischen Fußball hat sich Verbandspräsident Gordon Smith für die Einführung von Gehaltsobergrenzen ausgesprochen. "Ich habe mich erkundigt, was in Irland passiert, nachdem die Klubs nur noch 65 Prozent ihrer Einnahmen in Spielergehälter investieren. Wenn so weitergemacht wird wie bisher, werde ich mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass der Salary Cap in einer ähnlichen Form wie in Irland kommt und weitere Reformen in Verbindung mit dem Lizenzierungsverfahren in Angriff genommen werden", sagte Smith im Interview mit dem FC Business Magazine.

Nachdem die Vereine in Schottland aufgrund des Konkurses ihres bisherigen TV-Partners Setanta zum Abschluss von deutlich niedriger dotierten Verträgen mit zwei anderen Fernsehsendern gezwungen waren, sieht Smith seinen Verband in der Pflicht: "Sollen wir als Verband uns etwa zurücklehnen und zuschauen, wie die Klubs sich selbst zerstören? Manche sind jedenfalls schon nahe dran, und wir werden nicht zuschauen. Für uns geht es darum, den Fortbestand der Klubs, die wir haben, zu sichern."

© SID

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