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Schwarzenegger "terminiert" Stadionnamen

Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger geht einmal mehr in die Offensive. In Zukunft darf der Name des Schauspielers nicht mehr im Zusammenhang mit dem nach ihm benannten Stadion in Graz genutzt werden.

Politiker Arnold Schwarzenegger hat auf die anhaltende Kritik an seiner Person reagiert und holt nun zum Gegenschlag aus. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien will künftig nicht mehr als Namensgeber für das Stadion in Graz zur Verfügung stehen. Der in Österreich geborene Schauspieler sah sich zu diesem Zug gezwungen, nachdem in seiner ehemaligen Heimat Kritik an der Ablehnung des Gnadengesuchs des Todeskandidaten Stanley "Tookie" Williams aufgekommen war.

Brief an den Grazer Bürgermeister

"Um den Verantwortlichen in Graz weitere Schwierigkeiten zu ersparen, entziehe ich ihnen mit sofortiger Wirkung das Recht, meinen Namen in Verbindung mit dem Stadion zu benutzen", schrieb der durch Action-Filme wie "Terminator" und "Predator" berühmt gewordene 58-Jährige in einem Brief an den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.

In der Politik stößt Schwarzeneggers Vorgehen auf ein geteiltes Echo. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache findet die Sache laut kurier "bedauerlich" und zwar "für all jene Steirerinnen und Steirer, die nach wie vor stolz auf ihn sind". Dagegen hat der Bundessprecher der Grünen, Alexander Van der Bellen, nach eigenen Angaben keine Lust, in ein Stadion zu gehen, das nach einem "Befürworter und Exekutor" der Todesstrafe benannt wurde.

Schwarzenegger hatte 1997 sein Einverständnis gegeben, das Stadion im Südosten der Stadt Graz in das "Arnold-Schwarzenegger-Stadion" umzubenennen.

© SID

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