Fußball International
Türkischer Minister fordert neue Verbandsspitze

In der Türkei gehen die Diskussionen nach den Gewaltausbrüchen im Play-off zur WM 2006 gegen die Schweiz weiter. "Die verantwortlichen Leute müssen zurücktreten", erklärte Sportminister Mehmet Ali Sahin.

Der türkische Sportminister Mehmet Ali Sahin plädiert nach den Gewaltausbrüchen im Play-off zur WM 2006 in Deutschland zwischen der Türkei und der Schweiz (4:2/Gesamtsieger Schweiz) in der Vorwoche in Istanbul für einen Führungswechsel im nationalen Verband.

"Die Verantwortung trägt der Verband"

"Die Verantwortung für die hässlichen Vorfälle trägt der Verband. Die verantwortlichen Leute müssen zurücktreten", erklärte das Regierungsmitglied nach Informationen des Schweizer Fernsehens und fügte angeblich auch mit Blick auf Nationaltrainer Fatih Terim hinzu: "Andernfalls werde ich persönlich dafür sorgen, dass fähigere Personen eingesetzt werden."

Sahin, der zunächst auch Vorwürfe des Schweizer Weltverbands-Präsidenten Sepp Blatter als unwürdig gewertet hatte, begründete seine Forderungen mit dem schweren Imageschaden für die Türkei durch die tätlichen Angriffe von türkischen Spielern, Trainerstab-Mitgliedern und Ordnern nach dem WM-Aus auf die Schweizer Spieler. "Der Erfolg im Sport ist dem Ansehen des Landes nicht übergeordnet. Kein türkischer Bürger hat das Recht, den Ruf des Staates mit Transparenten wie "Willkommen in der Hölle" zu beschmutzen."

© SID

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