Fußball International
Uefa erklärt Rassismus den Kampf

Die Uefa will in Zukunft härter gegen Rassismus vorgehen. So sollen Vereine, Spieler und Verbände bei wiederholten rassistischen Vorkommnissen vom Wettbewerb ausgeschlossen werden, sagte Uefa-Vizepräsident Per Ravn Omda.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat härtere Maßnahmen gegen Rassismus angekündigt. In Zukunft sollen Vereine, Spieler und Verbände vom Wettbewerb ausgeschlossen werden, wenn sie sich wiederholt rassistische Ausfälle zuschulden kommen lasssen. Das erklärte Uefa-Vizepräsident Per Ravn Omdal bei einem Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel.

"Es ist an der Zeit aufzuwachen"

Die Uefa will außerdem Schiedsrichtern das Recht geben, Spiele bei fortdauernden rassistischen Zwischenfällen abzubrechen. "Es ist notwendig, dass Schiedsrichter und Funktionäre in dieser Angelegenheit kompromisslos sind", sagte Omdal, "wenn sie bis jetzt geschlafen haben, ist es jetzt an der Zeit aufzuwachen."

Omdal besuchte das Parlament an der Seite von fünf Europaabgeordneten und Verteidiger Paul Elliot von Chelsea London um die Politiker um Unterstützung für die Aktion "Abpfiff für Rassismus" zu bitten. Wenn mindestens die Hälfte der Abgeordneten die entsprechende Resolution unterschreibt, würde sie bindend.

Das Thema hatte sich am Wochenende erneut verschärft, als Verteidiger Marc Zoro vom italienischen Erstligisten FC Messina Opfer rassistischer Verbalattacken durch Fans von Inter Mailand wurde.

© SID

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