Fußball International
Venezuelas Trainer Paez wirft das Handtuch

Nach üblen Beschimpfungen durch eigene Fans ist Richard Paez als Nationaltrainer Venezuelas zurückgetreten. Der 54-Jährige war sechs Jahre lang für die Auswahl des südamerikanischen Landes verantwortlich.

Nach über sechs Jahren ist in Venezuela die Ära von Nationaltrainer Richard Paez zu Ende gegangen. Am Dienstag gab der Präsident des venezolanischen Fußball-Verbandes, Rafael Esquivel, auf einer Pressekonferenz den Rücktritt des Coaches bekannt.

Damit reagierte Paez auf die anhaltende Kritik der Fans. Obwohl der 54-Jährige in den vergangenen Jahren einige Achtungserfolge feierte, hatten ihn die Zuschauer zuletzt vor einer Woche beim 5:3-Sieg gegen Bolivien in der südamerikanischen WM-Qualifikation übelst beschimpft und unter anderem die Auswechslung seines Sohnes Ricardo gefordert.

"Mangelhafte Stimmung im Umfeld"

"Das Spiel unseres geliebten Nationalteams hat es nicht geschafft, die mangelhafte Stimmung im Umfeld der Mannschaft zu verdrängen. Diese wirkt sich direkt auf unsere professionelle Verantwortung aus, Spieler auszuwählen, zu führen und gute Resultate zu erbringen", schrieb Paez in einem Brief an den Verband.

Derzeit steht Venezuela auf dem fünften Tabellenplatz in der WM-Qualifikation. Paez größter Erfolg war ein 3:0-Auswärtssieg gegen Uruguay in einem Qualifikations-Spiel 2004. Als Gastgeber der diesjährigen Copa America erreichte seine Mannschaft zudem erstmals das Viertelfinale.

© SID

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