Fußball International
Verdacht auf türkische Spielmanipulation erhärtet

Der türkische Fußball-Verband nahm am Donnerstag die Ermittlungen gegen die Erstligisten Samsunspor und Ankaragücü auf, nachdem sich Hinweise auf eine Manipulation des direkten Duells der beiden verdichtet hatten.

Der türkische Fußball muss sich wohl auf einen Manipulationsskandal einrichten. Der nationale Verband TFA leitete am Donnerstag Ermittlungen gegen die Erstligisten Samsunspor und Ankaragücü ein, nachdem sich die Hinweise verdichtet hatten, dass das direkte Duell der Klubs am Ende der vergangenen Saison verschoben war. Der frühere Samsunspor-Präsident Adnan Olmez hatte gegenüber der Zeitung Vatan erklärt, vom damaligen Vize-Präsidenten des Gegners, Mehmet Kenal Unsal, ein "Angebot" für einen sicheren Erfolg seines Teams erhalten zu haben.

Unsal soll dafür umgerechnet 373 000 Euro verlangt haben. Olmez, der wenig später zurücktrat, lehnte nach eigenen Angaben ab: "Ich habe mein Amt dann niedergelegt, weil ich diesen ganzen Schmutz nicht ertragen konnte." Samsunspor hatte das Spiel 2:1 gewonnen, war aber trotzdem in die zweite Liga abgestiegen.

© SID

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