Fußball International
WM-Final-Schiri Elizondo will nicht mehr pfeifen

Horacio Elizondo beendet am Sonntag seine Schiedsrichter-Karriere. Dem argentinischen Star-Referee fehle die Motivation, nachdem er bei der WM 2006 in Deutschland das Finale sowie drei weitere Partien geleitet hatte.

Horacio Elizondo wird in Zukunft nicht mehr in das Spielgeschehen auf dem Platz eingreifen. Der argentinische Star-Referee beendet am Sonntag seine Schiedsrichter-Karriere. Sein letztes Spiel wird die Erstliga-Partie Boca Juniors Buenos Aires gegen CA Lanus sein, nur fünf Monate nach seinem Einsatz im WM-Finale. Als Grund gab der 43-Jährige an, dass ihm nach dem Turnier in Deutschland, wo er auch das Eröffnungsspiel sowie drei weitere Partien geleitet hatte, die Motivation fehle.

Mit dem Platzverweis gegen den Franzosen Zinedine Zidane nach dessen Kopfstoß im WM-Finale gegen die Brust des Italieners Marco Materazzi hat Elizondo weltweit Bekanntheit erlangt. Der ausgebildete Sportlehrer teilte seinem Verband AFA bereits schriftlich mit, dass er den Ende des Monats auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Dabei könnte er bis zur Altersgrenze des Weltverbandes Fifa international noch zwei und auf nationaler Ebene sogar noch sechs Jahre pfeifen.

Sein Erstliga-Debüt gab Elizondo 1992, danach folgten inklusive der Partie am Sonntag 398 weitere Einsätze im Fußball-Oberhaus Argentiniens. International hatte er seinen ersten Auftritt im Oktober 1996 beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Ecuador und Kolumbien.

© SID

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