Fußball International
Wome bekräftigt Rücktitt aus Nationalteam

Auch unter Interimstrainer Jules Nyonga will Pierre Wome nicht mehr für Kamerun spielen. Der Verteidiger von Werder Bremen, der laut über ein Comeback nachgedacht hatte, bekräftigte nun noch einmal seinen Rücktritt.

Abwehrspieler Pierre Wome vom Bundesligisten Werder Bremen hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft Kameruns noch einmal bekräftigt. "Die Trainer stehen offenbar nicht mehr in der Verantwortung. Die Mannschaft wird von einigen Spielern zusammengestellt. Daher werde ich mich jetzt ausschließlich auf meinen Verein konzentrieren", sagte der 27-Jährige, der nicht für das Afrika-Cup-Qualifikationsspiel am Samstag gegen Liberia nominiert worden war.

Erst im Herbst vergangenen Jahres hatte sich Wome nach einem Gespräch mit dem damaligen Nationaltrainer Arie Haan bereit erklärt, wieder für sein Land zu spielen. Der ehemalige Stuttgarter und Nürnberger Bundesliga-Coach Haan war jedoch im Februar 2007 von seinem Amt zurückgetreten. Seitdem wird die Mannschaft von Interimstrainer Jules Nyonga betreut.

Zum ersten Mal hatte Wome seine Länderspiel-Karriere nach dem verpassten Erreichen der WM-Endrunde im vergangenen Jahr in Deutschland beendet. Damals war der Außenverteidiger in der Nachspielzeit des entscheidenden Qualifikationsspiel gegen Ägypten (1:1) mit einem Elfmeter gescheitert und von den Anhängern und einigen Mitspielern zum Hauptschuldigen für das Scheitern erklärt worden. So zündeten Fans sogar Womes Auto an und drohten, weiteres Privateigentum des Olympiasiegers von 2000 zu zerstören.

© SID

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