Fußball International
Zufriedene Trainer nach Duell der Erzfeinde

Kubas Nationaltrainer Reinhold Fanz war trotz der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen die USA zufrieden. US-Coach Bob Bradley sprach von einer "tollen Reise" zum rivalisierten Nachbarn.

Trotz der knappen 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den "Klassenfeind" USA war Kubas Nationaltrainer Reinhold Fanz noch immer gut gelaunt. "Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Ein 0:1 gegen die Vereinigten Saaten ist gar nicht schlecht", so der deutsche Coach nach dem historischen Aufeinandertreffen mit den USA in der WM-Qualifikation der Nord- und Mittelamerika-Zone Concacaf.

Clint Demspsey (39.) erzielte vor 8 000 Zuschauern in Havanna den entscheidenden Treffer im ersten Duell der politischen Erzfeinde auf der karibischen Insel seit 61 Jahren. Neben der energischen Gegenwehr der Gastgeber mussten die US-Amerikaner einen Stromausfall kurz vor Spielende überstehen, um sich mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel an die Spitze der Gruppe 1 zu setzen.

Nach der Partie beim Tabellenletzten trug das US-Team ihren Teil zur Politik der Entspannung bei und bedankte sich mit Applaus bei den kubanischen Fans. "Wir wurden hier sehr gut behandelt und die Leute waren sehr freundlich. Es war eine tolle Reise", begründete US-Coach Bob Bradley die Aktion seiner Schützlinge.

Osorio und Pardo in der Startelf

Neben den USA landeten auch Mexiko in der Gruppe zwei und Costa Rica in Gruppe drei Favoritensiege. Die Mexikaner, bei denen die Bundesliga-Profis Ricardo Osorio und Pavel Pardo vom VfB Stuttgart in der Anfangsformation standen, setzten sich 3:0 gegen Jamaika durch. Die Partie, die ursprünglich in Kingston auf Jamaika stattfinden sollte, musste aufgrund des Tropensturms "Gustav" ins Aztekenstadion von Mexiko-Stadt verlegt werden.

Einen fußballerischen Sturmlauf veranstaltete WM-Teilnehmer Costa Rica und fegte Surinam 7:0 vom Platz. Einen Kantersieg feierte auch El Salvador beim 5:0 über Haiti. Dagegen kam Trinidad und Tobago nicht über ein 1:1 gegen Guatemala hinaus, Kanada unterlag sogar zu Hause mit 1:2 gegen Honduras.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%